Cat Walk - the bengal Cat

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Darf ich vorstellen, mein Katerchen - Cat Walk.

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Wer mir bei Snapchat (theamelyrose) folgt, der wird täglich mit #catcontent überflutet. Aber auch hier auf dem Blog, habe ich der Ankunft der kleinen Fellnase virtuell hingefiebert. Seit knapp einem Monat lebt der Kleine nun auch schon bei uns und da sich seit dem mein ganzes Leben um die vier Pfötchen dreht, zieht der flauschige Bär nun auch endlich auf meinen Blog.
Es wird jeden Mittwoch einen 'Caturday' geben. Sprich jeden Mittwoch ist hier alles für die Katz, Wort wörtlich!
Egal ob selbstgemachte Snacks, was tun bei (...), die beliebtesten Spielzeuge oder wie heute, Fotos meines Bübchens.

Cat Walk:
An was denkt man, wenn man an Fashion denkt, die Modemetropolen der Welt?
Klar, den Catwalk!
Da ich in meinem Dörfchen in der Eifel, nach meinem Umzug aus Köln, kaum noch die Bretter der (Mode) Welt zu sehen bekomme, hohle ich sie mir einfach nach Hause. Darf ich also vorstellen, mein Kater Cat Walk.

Ein Kätzchen zieht ein:
Cat Walk wurde am 16.4. geboren.
Und die Story dahinter ist mindestens genauso süß, wie der kleine Stöpsel selbst. Seit ich erfahren habe, dass es für mich in die ruhige Eifel geht und ich mit meiner fetten Qualle zusammen ziehe, war es für mich, als würde mich mein Schicksal anschreien. Mein Leben lang wollte ich ein Kätzchen haben und endlich, war ein perfektes Zuhause geschaffen. Also ging meine Suche los und endete nach knapp 7 Monaten erfolglos. Ich hatte mich gefühlt durch das ganze Sortiment geschaut und kannte so ziemlich jeden Züchter in NRW. Von kranken Katzen, Massenzucht, arroganten Züchtern, ellenlangen Wartelisten und eben ganz simple "nein, das ist nicht MEINE Katze", klingelte ich mich von Tür zu Tür und hangelte mich von Homepage zu Homepage.
Irgendwann war ich durch mit den Nerven, zu oft hatte ich mich auf flauschigen Familienzuwachs gefreut und zu oft wurde ich enttäuscht. Ich gab auf!
Bis mich Mitte Mai, Wochen später, mein Freund noch mal ansprach und von unserem Katzen-Baby schwärmte. Ich setzte mich vor den Laptop und versprach mir selbst, ein aller letztes Mal zu gucken, würde ich wieder enttäuscht werden, sollte es eben nicht so sein.
Und dann - auf Ebay fand ich die Anzeige einer jungen Zucht, eine Anzeige die ganze 10 Minuten online ging, bevor ich meinen Entschluss gefasst habe. Eine Anzeige mit einem Wurf, in den ich mich direkt verliebte. Eine Anzeige mit einem Wurf der knapp 5-6 Stunden von uns entfernt war.
Ich meldete mich bei der Züchterin und schickte ihr ein Screenshot von dem Kitten, in das ich mich verliebt hatte und innerhalb dieser wenigen Minuten schon so eine innige Beziehung aufgebaut hatte, dass ich mich nicht traute ihre Antwort zu lesen.
Und doch - ich war die erste Person, die sich gemeldet hatte und wenige Stunden später saßen ich und die fette Qualle im Auto und fuhren 6 Stunden nur um unser potentielles Baby zu besuchen.
Spätestens dann war klar, DEN MÜSSEN WIR HABEN!

Ein qualvoller Monat später ging es dann auch wieder Richtung München unsere Fellnase abholen. Die Wochen schienen kaum zu vergehen und ich nutzte die Zeit und machte die Wohnung Katzen-Sicher und kaufte ALLES (und damit meine ich wirklich alles) was es so für Katzen im Sortiment gab.


So far...
Der kleine lebt nun knapp einen Monat bei uns und ich kann mir einen Tag ohne nicht mehr vorstellen.


 die Rasse - Bengal:
Ich habe mich für eine Rassen-Katze entschieden. Ein Bengal Katerchen. Wieso? Ich wollte eine aufgeweckte Katze, die ihr Leben lang aktiv und verspielt ist. Praktisch ein Kitten auf Lebenszeit. Da ich als Selbständige Bloggerin so gut wie immer zu Hause bin und dadurch Arbeitszeit und Privates oft verschwimmt, wollte ich ein Tierchen, dass mich "zwingt" mit der Arbeit aufzuhören und eine Pause zu machen. Gleichzeitig wollte ich aber ein sehr verschmustes Tier. Ok, das funktioniert noch nicht so ganz. Schmusezeit ist hier zwischen 6-7 Uhr morgens, dafür stelle ich mir dann auch gerne den Wecker, danach wird aus Schmusezeit bitterer Spiel-Ernst.
Außerdem ist die Bengal ein sehr stolzes Tier und ja, ich wollte einen kleinen Dickschädel haben, auch wenn ich manchmal denke "dein ernst?!"
An die Liste positiver Eigenschaften reiht sich noch, dass die Bengal ein wahres Gruppentier ist, perfekt für Familie aber auch wenn andere Tiere vorhanden oder in Planung sind.
Und nicht zu vergessen, die wunderschöne Optik!

Die Bengal Katze ist eine noch sehr junge Rasse (in den 60er gezüchtet) und ist eine Kreuzung einer asiatischen Leopard Katze und einer kurzhaarigen Rassenkatze.
Typisch ist der schlanke, muskulöse Aufbau der mittelgroßen bis großen Katze. Die meisten Menschen verlieben sich wohl in den Leoparden-Look, denn "eigentlich" tritt die Bengal Katze mit wunderschönen Punkten (Rosetten) auf. Anzutreffen sind die Fellnasen ganz grob in den Farben - braun (die häufigste), schwarz, silber und snow (weiß). Dann gibt es noch die Fellzeichnungen - spotted Tabby, das sind die getupften Wohnzimmer Leoparden, diese haben die typischen Tupfen und sind demnach sehr gefragt. Die Größe der Tupfen ist sehr  unterschiedlich, von kleinen wahllosen Tupfen bis hin zu großen Flecken, die im Idealfall sogar mehrfarbig sind (Umrandung und ein helles Zentrum). Auch die Form der Flecken kann variieren, von tatsächlichen Kreisen bis hin zu Pfeilspitzen Flecken.
Von Rosetten spricht man, wenn die Flecken 3-farbig sind, also die "Hintergrundfarbe", die hellere/rötliche Innenfarbe und die dunkle Umrandung des Fleckens.
Marbled Tabby - das ist unser kleiner Cat Walk. Hierbei handelt es sich um einen Wort wörtlich Marmor-ähnlichen Look. Unser kleiner hat 3-4 Farbnuancen und wirkt dadurch enorm kontrastreich. Für mich die schönste Form der Bengal Katze.
Es gibt natürlich noch viel mehr optische Ausschläge und selten habe ich eine Rasse gesehen, die so vielfältig ist. Natürlich gibt es auch Mode-Erscheinungen. Ich war auf der Suche nach einem braunen Kitten und am liebsten Marbled. Habe aber hauptsächlich snow (Schneeweise) Kitten angeboten bekommen. Grundsätzlich findet man aber mit etwa Geduld genau das, was man sich wünscht.

Nichts desto trotz, ist es bei einer Bengal der Charakter in den man sich verliebt.
Wie bereits geschrieben, sind die reinerbig gezüchteten Tiere unglaublich verspielt und neugierig. Sie brauchen demnach sehr viel Aufmerksamkeit, Abwechslung und genügen Beschäftigung. Es ist eine sehr gesprächige Rasse, eine Eigenschaft an die ich mich noch gewöhnen muss, da ich bei seinen stummen Vorgänger-Katzen gewohnt war, dass lautes Miauen etwas Schlimmes bedeutet. Nicht hier! Mir wird ständig etwas erzählt und wenn die fette Qualle nach der Arbeit nach Hause kommt, blockiert Cat Walk den Weg und berichtet scheinbar erst minutenlang von seinem Tag. Manchmal setzt der kleine sich auch in Kisten oder leere Räume und "testet" seine Stimme, er "singt" in verschiedenen Tönen und Längen vor sich hin.

Ich habe mich für eine Bengal Katze entschieden, da sie wie ein kleiner Hund sind. Sie folgen dir, binden sich stark, sind Gruppentiere und erkennen Hierarchie an.
Weiterhin typisch für eine Bengal ist die enorme Sprungkraft und dass sie Wasser mögen. Beides ein Erbe ihres wilden Verwandten.


Ich hoffe ich konnte euch für die Rasse begeistern und umso mehr hoffe ich, dass ihr euch genauso in den kleinen Cat Walk verliebt habt, wie ich, bei seinem ersten Anblick. Jetzt muss ich aber los ... Spielen ist angesagt!

1 Kommentar:

  1. WIE SÜSS die einfach ist! Ich könnte auch nicht mehr aufhören die zu knuddeln ;) Unser Kater, Charlie, ist eher das Gegenteil von Cat Walk. Von klein auf ein Großer, heute ist das Vieh so groß wie ein Fuchs, die Nachbarn haben schon öfter gedacht, ein Luchs streift durch die Nachbarschaft ;)) Charlie ist eben leider ein kleiner Einzelgänger, da ist so ein "Gruppentier" schon angenehmer :)
    Du bist übrigens so hübsch auf den Bildern! Ich liebe Statement-Ohrringe und hab selber schon einige, vor allem bei http://www.ella-juwelen.de habe ich schöne gefunden, aber so tolle wie deine fehlen mir noch in der Sammlung ;) Sagst du mir wo du die herhast?
    Liebe Grüße
    Sami :)

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